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01.02.2015

Für dieses Wochenende war eigentlich der erste 400m-Lauf geplant, da ich letzte Woche aber an einer Erkältung litt, die starke Halsschmerzen mit sich brachte, entschied ich, auf diesen Lauf zu verzichten. Wenn ich das Gefühl habe, nicht richtig atmen zu können, macht es wenig Sinn, 400m zu laufen. Obwohl es mir am gestern (wo der Lauf stattgefunden hätte) bereits deutlich besser ging bereue ich meine Entscheidung nicht. Ich startete dafür heute wieder über 200m und konnte meine Bestleistung von letzter Woche sogar noch um eine Hundertstelsekunde verbessern, obwohl ich auf der unbeliebten Bahn 1 lief. Nächste Woche gehen wir nach Karlsruhe und messen uns mit der deutschen Konkurrenz über 60m und über 200m. Ich freue mich sehr und bin wahnsinnig gespannt, was mich erwartet!

Der 60m-Lauf in Magglingen (Foto: deinSportmoment.ch).
Der 60m-Lauf in Magglingen (Foto: deinSportmoment.ch).

24.01.2015

Den Weg ins Ziel kenne ich beim 60m mittlerweile (darum kann ich das auch blind). Das erste Hallenmeeting in Magglingen fühlt sich jedes Jahr wie der erste Wettkampf im Jahr an, auch wenn das Basler Meeting immer eine Woche davor ist. Da in Basel aber alles sehr "heimelig" ist und natürlich auch nicht so viele Leute am Start sind, wie in Magglingen, fühlt sich der Start in Magglingen trotzdem wie der Saisonstart an. Da ich letzte Woche in Basel mit 7.90 eine PB über 60m aufstellte, wollte ich diese Zeit heute unbedingt unterbieten. Ich startete innerhalb des Sprint Dreikampfes über 60m, 100m und 200m und hängte dann nochmals einen 200m als Einzelrennen an. Volles Programm also! So viele Starts an einem Tag bin ich mir gar nicht gewohnt! ;) Los ging's mit dem 60m. Start? Schlecht, ups! Trotzdem 7.90! Ich bin gar nicht sicher, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht! :P Der schlechte Start ärgert mich natürlich, allerdings kann ich erahnen, dass mit einem guten Start eine deutlich bessere Zeit möglich gewesen wäre, was mich natürlich freut. Weiter ging's mit dem 100m (der ganze Sprint Dreikampf war übrigens innerhalb eineinhalb Stunden, was für drei Starts relativ wenig ist). Auch hier gelang mir der Start nicht wunschgemäss, aber trotzdem lief ich 12.63 (fast gleich wie letztes Jahr, wo ich allerdings einen besseren Start erwischte). Beim abschliessenden 200m wollte ich unbedingt (endlich) die 25-Sekundenmarke in der Halle knacken, an die ich schon so oft gelaufen bin, aber nie unterboten habe. Obwohl ich mich nicht mehr ganz so spritzig fühlte gelang mir der Start etwas besser und ich lief schlussendlich 25.03. Ich war genervt. Darum wollte ich es beim zweiten 200m an diesem Tag besser machen. Nachträglich gesehen kam mir diese erste Zeit wohl etwas entgegen ,da ich echt sauer war und darum mit einer gewissen Aggressivität ins Rennen ging, die man aber auch braucht. Und siehe da: 24.96, endlich! Geht doch!

Der Start in die Saison 2015 (Foto: Old Boys Basel).
Der Start in die Saison 2015 (Foto: Old Boys Basel).

17.01.2015

Im ersten Wettkampf der neuen Saison lief ich gewohnt in Basel zweimal über 60m. Nachdem ich letztes Jahr zwar gute Resultate lieferte, wollte ich dieses Jahr dennoch einiges mehr. Da es im Training seit einiger Zeit deutlich besser läuft, was wohl am deutlich verbesserten Laufstil liegt, erhoffte ich mir eine persönliche Bestzeit. Obwohl ich beim ersten Lauf einen eher schlechten Start erwischte stoppte die Zeit bei 7.90. Persönliche Bestzeit! Ich war happy, wollte für den zweiten Lauf aber mehr. Beim Warm-Up für den zweiten Lauf fühlten sich meine Beine nicht mehr ganz so fit an. Dies erstaunte mich aber nicht, da wir in der Woche zuvor noch viel trainiert hatten und dieser Wettkampf darum eigentlich Teil des Trainings sein sollte. Ich konnte meine Bestleistung zwar nicht nochmal toppen, aber immerhin egalisieren. Zweimal 7.90 laufen und das im ersten Wettkampf, das hätte ich noch gestern sofort unterschrieben.

Nächste Woche bin ich in Magglingen, ich werde einen Sprint-Dreikampf (60m, 100m, 200m) und eventuell nochmals einen 200m machen.

08.01.2015

In diesem Winter hat sich bei mir einiges verändert. Wir (Trainerin Sabine und ich) haben uns für ein zusätzliches Krafttraining für mich entschieden. Zudem arbeite ich noch mehr an meiner Rumpfstabilität, was sehr wichtig ist, damit ich meine Beine auch nach 350m im Rennen noch hoch bringen kann und sich der Schritt nicht verkürzt, was mich konkret gesagt ausbremst. Zudem wollten wir früher im Winter anfangen schnell zu laufen, das heisst: Mehr Pausen zwischen den Läufen, dafür schnellere Zeiten laufen und auch mehr Kurzsprints machen. Denn: Längerfristig gesehen muss ich über die kürzeren Distanzen schneller rennen können, damit das auch über 400m funktioniert.

Erste Ergebnisse dieser Veränderungen machen sich in meinem Laufstil bemerkbar. Was Sabine sieht, das fühle ich gleichzeitig. Sie sieht, dass ich meine Knie höher bringe und grössere Schritte mache, ich fühle mich schneller und leichter. Wir bestätigen unsere Eindrücke also gegenseitig und das macht uns für kommende Saison optimistisch. Dieses Jahr steht ja wieder eine U23-EM an (Limite: 54.35).

Grundsätzlich sind wir im Training experimentierfreudiger, wie ihr im Video sehen könnt. Wir waren vorgestern zu Besuch beim Vitaliscenter, wo mit Hilfe des Laufbandes die Möglichkeit besteht, schneller zu laufen, als man eigentlich kann. Klingt komisch, ist aber so. ;) Anhand des eigenen 30m-fliegend-Wertes wird die Maximalgeschwindigkeit errechnet. Plus 3-4% ergibt das dann einen Geschwindigkeitswert, den man möglichst lange halten soll. Das Schwierigste war ehrlich gesagt das Starten (Ich springe bei 25 km/h auf das Laufband). Nach etwa 3 Sekunden erhöht sich die Geschwindigkeit dann auf 31 km/h. Praktisch ist ja auch, dass man, wenn man mit strampeln nicht mehr hinterher kommt, einfach die Beine einziehen kann und nicht nach hinten geschleudert wird. ;) Es hat mir sehr viel Spass gemacht und ich kann mir gut vorstellen, dies in mein Trainingsprogramm einzubinden, allerdings sind wir momentan noch ein wenig vorsichtig, da die Belastung sehr intensiv ist (Ich habe noch immer schrecklichen Muskelkater an den Adduktoren) und wir es nicht übertreiben wollen.

Die geehrten Athletinnen und Athleten des LLZ 2014.
Die geehrten Athletinnen und Athleten des LLZ 2014.

06.11.2014

Nach einem (mehr oder weniger, pst! ;)) sportfreien Oktober begann im November nicht nur das Wintertraining, sondern stand auch der traditionelle LLZ-Apéro auf dem Programm. Neben vielen anderen Athletinnen und Athleten in der Region wurde auch ich für meine internationalen und nationalen Leistungen geehrt. Sportlerin und Sportler des Jahres wurden Hochspringerin Salome Lang und Stabhochspringer Marquis Richards, die in der Saison 2014 beide mit ausgezeichneten Leistungen glänzten. Nächstes Jahr wollen wir die zwei Auszeichnungen aber wieder zu den Sprintern holen! ;)

200m in Langenthal (Foto: athletix.ch).
200m in Langenthal (Foto: athletix.ch).

20.09.2014

Last but not least: Team-SM, dieses Jahr in Langenthal. Wir starteten über 200m und obwohl eine Medaille mit dem Team wohl eher schwierig sein würde, freuten wir uns auf den Wettkampf, da wieder die gesamte Leichtathletik-Familie anwesend sein würde und wir daher auf schnelle Rennen hoffen durften. Mir persönlich lief es dann auch recht gut. Obwohl es mir nach den vielen 400m-Läufen an der Grundschnelligkeit fehlte lief ich 24.73, womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte. Der schnelle Start fällt mir nach so einer langen Saison meist schwer, dafür kam ich nie in eine Übersäuerung. Ich war im Ziel auch nicht wahnsinnig müde, konnte während dem Rennen jedoch trotzdem nicht schneller laufen. Jaja, das ist so eine Sache. Das Gleiche beschrieb übrigens Clubkollegin und 400m Hürden-Talent Michelle Müller. Wir wären wohl am Liebsten noch weitere 200m gerannt. ;)

Eine intensive Saison ging heute also zu Ende. Jetzt werde ich mich erstmals wieder richtig in den Uni-Alltag stürzen (da ging es ja vor einer Woche wieder los) und mich von der Schützenmatte fern halten (auch wenn mir das schwer fallen wird ;)).

Gold mit der Olympischen Staffel (Foto: Old Boys Basel).
Gold mit der Olympischen Staffel (Foto: Old Boys Basel).

13.09.2014

Bei sonnigem Wetter traf sich die Leichtathletik-Familie in Zürich, um sich mit den Staffeln über die unterschiedlichsten Distanzen zu messen. Wie immer traten die LG Basel Regio der Frauen über 4x100m und in der Olympischen Staffel an. Zuerst stand die Sprint-Staffel auf dem Programm. Genauer gesagt der Vorlauf. Wir (Julia Schneider, ich, Julia Beugger und Fabienne Meerstetter) liefen in einem sehr starken Vorlauf, konnten uns aber dennoch für den Final qualifizieren, was wir bereits als Erfolg ansahen.

Vor dem Final war ich aber noch für die Olympische Staffel im Einsatz. Die junge Alie Fordyce (17-jährig!) lief für uns die 800m und machte ihren Job sehr gut. Sie übergab mir den Stab als 5., knapp hinter den Rängen 3 und 4. Für mich war klar: Das war aufzuholen. Und zwar bis ganz nach vorne. Ich startete meine 400m wie immer schnell und überholte auf den ersten paar Metern die beiden vor mir liegenden. Nach etwa 200m konnte ich auf Platz 2 vorlaufen. Etwa 100m vor dem Ziel lief ich dann an die Erste heran. Das Überholen auf den letzten 100m in der Olympischen Staffel ist für die 400m-Läufer immer schwierig, da die letzten 100m in der Kurve liegen und daher ein Überholen schwierig ist. Ich wusste, dass ich mit Julia Schneider und Julia Beugger noch zwei schnelle Läuferinnen in meinem Team hatte, die auch die letzte Konkurrenz noch überholen konnten und als erste ins Ziel kommen würden. Ich hörte aber also knapp 100m vor dem Ziel meine Trainerin schreien: "Gang, lauf füüre!" und ich fasste den Entschluss in der Kurve zu überholen. Das gelang mir dann auch und ich konnte als Erste den Stab übergeben. Den Sieg liessen wir uns dann nicht mehr nehmen und verteidigten unseren Titel vom letzten Jahr souverän! :)

Der 4x100m-Final war für uns dann mehrheitlich noch zum geniessen, da alle Läufe sehr nahe beieinander lagen und wir dementsprechend alle ziemlich müde waren. Mit 47.49 wurden wir 6., waren aber dennoch zufrieden.

Der letzte Wettkampf 2014 findet nächste Woche in Langenthal statt: Die Team-Schweizermeisterschaften. Ich werde über 200m am Start sein.

 

U23-SM-Titel erfolgreich verteidigt! :)
U23-SM-Titel erfolgreich verteidigt! :)

06.09.2014

Die diesjährige Nachwuchs-Schweizermeisterschaft fand in Genf statt, weshalb wir entschieden, das ganze Wochenende über zu bleiben. Der 400m-Vorlauf war für den Samstag angesetzt, wurde aufgrund einer geringen Anzahl an Teilnehmerinnen (8 Läuferinnen) dann aber zum Final erklärt, was mir ehrlich gesagt aber auch ziemlich entgegen kam, da die Bedingungen nahezu perfekt waren und ich mich wirklich gut fühlte. Ich war optimistisch, meinen Titel aus dem letzten Jahr verteidigen zu können und war daher vor allem gespannt auf die Zeit. Ich startete auf Bahn 5 und sah meine Konkurrenz schnell nicht mehr, musste mich also selber pushen. Ich startete wieder schnell (ähnlich wie bei den Aktiv-Schweizermeisterschaften im Juli in Frauenfeld), konnte das Tempo aber besser halten. Ich lief nach 54.55s ins Ziel und distanzierte meine Konkurrenz um fast drei Sekunden. Ich freute mich sehr über den Titel, insbesondere natürlich auch über die gelaufene Zeit! Das zeigt, dass ich eigentlich deutlich mehr draufhabe als "nur" 54.46 (PB), da man Ende Saison eigentlich nicht mehr so nahe an die Bestzeit heran laufen kann. Naja, reden ist das Eine. Nächste Saison sieht's im Sommer dann hoffentlich anders aus. ;)

Der 100m-Lauf mit viel Gegenwind (Foto: athletix.ch).
Der 100m-Lauf mit viel Gegenwind (Foto: athletix.ch).

30.08.2014

Das heutige Meeting in Bern lief mir ein wenig besser als das Meeting in Riehen. Über 100m (12.61) lief ich zwar genau zwei Zehntel langsamer als am Mittwoch in Riehen, allerdings hatte wir mit einem Gegenwind von -2.3 m/s zu kämpfen. Das ist dann nicht mehr so lustig. Mit 25.02 über 200m war ein wenig schneller als am Mittwoch, fühlte mich aber vor allem viel besser als die Tage zuvor, was mich erneut motivierte. Nächstes Wochenende geht's bereits nach Genf, wo ich bei den U23-Schweizermeisterschaften meinen Titel über 400m verteidigen will.

28.03.2014

Nach einer intensiveren Trainingszeit bin ich gestern am Sommerabendmeeting erneut über 100m und 200m angetreten. Nach dem Sommer fällt es mir jeweils ein wenig schwer, über die kürzeren Distanzen schnell zu sein, da meine Spritzigkeit unter den vielen 400m-Rennen ein wenig leidet. Mit den 12.41s über 100m bin ich aber dennoch zufrieden,über 200m (25.15s) habe ich allerdings ein wenig mehr erwartet. Übermorgen werde ich bereits wieder über 100m und 200m am Start sein, dann aber in Bern.

Beim 100m in Rapperswil (Foto: athletix.ch).
Beim 100m in Rapperswil (Foto: athletix.ch).

03.08.2014

Beim ersten Wettkampf nach den Schweizermeisterschaften war ich sowohl physisch als auch psychisch ein wenig müde. Die Zeiten, die ich über 100m (12.57) und 200m (25.16) lief, waren dementsprechend mässig. Nun werde ich mich wieder mehr mit dem Trainieren als mit Wettkämpfen beschäftigen um auch am Ende der Saison noch schnelle Zeiten laufen zu können.

Kurz vor der Ziellinie, knappe Sache (Foto: Athletics-Champions).
Kurz vor der Ziellinie, knappe Sache (Foto: Athletics-Champions).

27.07.2014

Um die diesjährigen Schweizermeisterschaften zusammenzufassen: Ein Satz mit X, das war wohl nix! Den Vorlauf vom Freitag habe ich in lockeren 56.48 bei strahlend schönem (und vor allem warmen!) Wetter überstanden. Vom Feeling her war es ähnlich wie im Jahr zuvor in Luzern. Am Samstag - Finaltag - dann Regen, Regen, Regen und nochmals Regen. Dementsprechend kühlte dann auch die Temperatur ab. Ich startete gut ins Rennen - zu gut um genau zu sein - und absolvierte die ersten 200m zu schnell. Daher ging mir am Ende ein wenig der Saft aus. Es sah aber schlimmer aus, als es sich anfühlte. Ich sicherte mir in 55.01 mit dem 3. Rang zumindest noch eine Medaille, worüber ich mich aber nicht besonders freuen kann, da ich mit meiner Leistung echt nicht zufrieden bin. Ich wollte vor allem bezüglich der Zeit mehr, wahrscheinlich zu viel. Naja, life goes on. Immerhin bin ich in den letzten 3 Jahren 3 Mal auf's Podest gelaufen und habe jetzt einen vollen Medaillensatz.

Der Zieleinlauf beim 400m in Luzern (Foto: deinSportmoment.ch).
Der Zieleinlauf beim 400m in Luzern (Foto: deinSportmoment.ch).

15.07.2014

Luzern gefällt mir! Nachdem ich letztes Jahr im Luzerner Stadion meinen ersten Aktiv-Schweizermeistertitel erlief, war ich heute erneut schnell unterwegs. Mit 54.46 verbesserte ich meine PB erneut um 1 Hundertstel. Ich fühlte mich deutlich besser, als in Riga, dennoch bin ich noch nicht voll und ganz zufrieden. Ich weiss, dass ich's besser kann. Das will ich natürlich an den Schweizermeisterschaften Ende Juli dann zeigen! ;)

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